06.11.24 Rantepao

Ich habe gut geschlafen nach dem Palmwein in diesem halbmodernen Tongkonan. Es gab einen Kaffee zum Frühstück und Rührei mit Reis und Sambal. Die Wanderung ging wieder über wunderschöne Reisterrassen, es gab wieder Gräber zu sehen, Büffel und manchmal im Bambus tropisches Zikadengezirpe. Gegen Mittag wurde es anstrengend wegen der Hitze und ermüdend, weil wir zuletzt einer Straße folgten. Am Schluss stoppte Yohanis ein Auto, das uns zum Büffelmarkt brachte.  Eigentlich wollte er noch mit mir in einem Restaurant in Rantepao essen. Ich wollte aber lieber in einen typischen Warung. Wir fanden gleich dort beim Markt einen. Ich wählte ein gebratenes Hühnerbein und ein scharf mariniertes Ei. Dazu gab es Reis und Nudelsuppe und abgekochtes Wasser. Eine Schüssel zum Händewaschen gibt es immer dazu. Das alles für 55.000 Rupien – 1,70€ pro Person. Danach ging es im Minibus zurück. Uns folgte wieder ein Konvoi hupender Mopeds undm ein Krankenwagen. Da ist also wieder ein Mensch gestorben. Beim Wandern passierten wir tagsüber auch wieder zwei sich im Aufbau befindende Festgelände für das nächste Funeral. Das alles wird nur konstruiert für diese Bestattung und dann wieder abgerissen – irre.

Am Nachmittag, nach einer kurzen Pause und dem Duschen ging es mit der Mopedrikscha in die Stadt. Dort gab es frischen Mangosaft, frittierte Bananen und dann nochmal am Sportplatz, weil es so lecker war. Im Hotel quatschten wir abends in deutsch-schweizer Runde über Reisen und Politik und auch Trumps bedauerlichen Wahlerfolg.

War ein angenehmer Abend. Morgen geht's weiter mit dem Bus nach Tentena.

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