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20.11.24 Luwuk

Der letzte wirkliche Urlaubstag: mein Schiff verließ Leme-Leme gegen 9:45 Uhr. Am Morgen nach dem Frühstück (richtige, aber kleinere Pfannkuchen ohne Füllung mit braunem Zucker karamelisiert. Dazu wieder die mit Fischfüllung: Fisch, Reis und scharfe Gewürze – überraschend doch lecker. Danach lief ich noch einmal zur mystischen Lagune, zur anderen Seite des Dorfes, wo es eine schöne palmenumstandene Bucht gab mit türkisfarbenem Wasser. Und vom blauen Poisu-Pok musste ich mich auch noch verabschieden. Mein Fahrer holte mich kurz nach Acht ab und brachte mich die Stunde zum Hafen. Nur das letzte Drittel hatte eine gute Straße, der Rest war Schlaglochpiste und stellenweise Schotter. Auf dem Schiff konnte ich einen großen Fischschwsrm kleiner Fische beobachten. Unter ihnen schwamm ein Schwarm großer Fische mit blauem Rücken und griff von Zeit zu Zeit an. Unter der Oberfläche einige der fliegenden Fische. Zweihundert Meter schwamm eine Schule Delfine vorbei – die waren lange und spring...

19.11.24 Luk Panenteng

Ich habe recht gut geschlafen hier. War nachts mal wach und konnte meine Handys umstecken zum Laden. Gegen vier fingen die Hähne im ganzen Dorf an zu krähen, hunderte. Auch einige Mücken umsummten mich – es gibt kein Moskitonetz. Aber ich konnte noch einmal einschlafen. Gegen 6:30 Uhr war ich dann wach. Zähneputzen, Frühstück: Kaffee, türkisch ohne Milch – wie eigentlich immer hier. Das passt. Zum Frühstück liegen unter einer Plastikschale einige Leckereien. Die erste sieht lecker und appetitlich aus: frittiert – ich erwarte Pfannkuchengeschmack. Und tatsächlich: es schmeckt süß und lecker nach Pfannkuchen (Ubi Banggai???). Die Überraschung drinnen: ein Gemenge aus Fisch und etwas Gemüsigem. Ich wollte es ja aufessen und nicht unhöflich sein. Aber nein: das Teil schmeckte – ich nahm mir noch eines. Superlecker allerdings waren die Hefeklösschen mit einer Mischung aus klebrig süßem, dunkelbraunem Kokospamps. Die schmecken nach mehr. Acht Uhr kommt mein Guide und bringt mich zum See....

18.11.24 Luk Panenteng

Der vorletzte richtige Urlaubstag, morgen der letzte. Dann ist der Rest schon ein langsamer Rückweg in Etappen: Moped, Fähre, Übernachten, etwas City bis gegen Mittag und dann der Flug zurück nach Makassar. Dort bleibt ein Vormittag, bevor es nach Hause geht. Heute morgen wurde ich aus dem Hotel gegen 9 Uhr abgeholt. Zuvor war ich schon einmal 45 Minuten zu Fuß unterwegs – nach dem Frühstück. Es gab Toast und Marmelade, Schokocreme und ranzige Butter. Alternativ Fisch, Reis, Gemüse und Tofu. Auf die Butter habe ich verzichtet. Mit dem Guide brachte ich noch etwas verschwitzte Wäsche zum Waschen – die bekomme ich übermorgen wieder. Das Englisch meines Guides hielt sich in Grenzen. Zwei Tage – dua hari. Das hab ich auch noch geschafft. Auch die Zahl: 15.000 Rupien – weniger als ein Euro für zwei Kilo Wäsche. Danach ging es zum Wasserfall. Schön – aber nicht spektakulär. Unterhalb lag dann noch ein kleines Wasserkraftwerk mit 1kW Leistung. Ich verbrachte eine Stunde dort. Der Guide sc...

15.11.24 Kadadiri

17.11.24 Wakai Heute morgen habe ich Kadadiri verlassen. Ich habe noch einmal Abschied von Lala genommen, eigentlich Claude aus Burgund. Zu Hause ist er Weinbauer und hat jedes Jahr Zeit für Reisen, wenn der Wein keine Pflege braucht. Lala war zigmal in Nepal und hast dort gute Freunde. Er schwärmte auch von Kolumbien und Borneos Norden und ist schon viel herumgekommen. Seine Freundlichkeit und Herzlichkeit gegenüber allen ist beachtlich. Ein prima Typ – vielleicht in meinem Alter. Gestern hatte ich schon Abschied von Justus und Jim genommen. Den Rest des Tages verbrachte ich mit Schnorcheln, Wandern und Lesen. Zusammen mit Lala brach ich auf zu den beiden Stränden im Süden - Harmony Bay. Einer der Hunde führte bzw. begleitete uns. An beiden Stränden schnorchelten wir, ohne Umwerfendes zu sehen. Schöne große Seesterne, die üblichen Korallenfische zwischen intakten Korallen. Bei Harmony Bay gab es ein Bier, bevor es zurück ging. Pünktlich zum Mittagessen waren wir wieder im Kadidi...

17.11.24 Wakai

17.11.24 Wakai Heute morgen habe ich Kadadiri verlassen. Ich habe noch einmal Abschied von Lala genommen, eigentlich Claude aus Burgund. Zu Hause ist er Weinbauer und hat jedes Jahr Zeit für Reisen, wenn der Wein keine Pflege braucht. Lala war zigmal in Nepal und hast dort gute Freunde. Er schwärmte auch von Kolumbien und Borneos Norden und ist schon viel herumgekommen. Seine Freundlichkeit und Herzlichkeit gegenüber allen ist beachtlich. Ein prima Typ – vielleicht in meinem Alter. Gestern hatte ich schon Abschied von Justus und Jim genommen. Den Rest des Tages verbrachte ich mit Schnorcheln, Wandern und Lesen. Zusammen mit Lala brach ich auf zu den beiden Stränden im Süden - Harmony Bay. Einer der Hunde führte bzw. begleitete uns. An beiden Stränden schnorchelten wir, ohne Umwerfendes zu sehen. Schöne große Seesterne, die üblichen Korallenfische zwischen intakten Korallen. Bei Harmony Bay gab es ein Bier, bevor es zurück ging. Pünktlich zum Mittagessen waren wir wieder im Kadidi...

14.11.24 Una-Una

Langsam kann ich auch das Nichtstun genießen: quatschen, in der Hängematte abfaulen, den Regenwolken zuschauen, schnorcheln, essen, spielen. Es hat sich eine angenehme Gruppe hier zusammengefunden. Vielleicht hätte ich auch heute mit auf den Vulkan steigen sollen, zusammen mit Justus, Jan und den beiden Su(z)annes – nette und interessante Typen. Aber das ist eher mein Plan für morgen oder übermorgen. Heute wird wieder getaucht. Außerdem hab ich noch ein Buch mit und es gibt auch einen Büchertausch hier. Das wird der Tag nach dem Tauchgang. Bin gespannt. Jan sah gestern eine Schildkröte hier am Hausriff. Wir fahren an ein Riff hier etwa 800m entfernt ins Meer hinaus. Den Ankerplatz kann man von hier sehen. Also wahrscheinlich wieder rücklings aus dem Boot ins Meer fallen. Hab ich bis dato noch nicht so oft gemacht. Meine 23 Tauchgänge liegen etwa dreißig Jahre zurück. Danach gab es nur noch einen vor etwa 20 Jahren. Das Frühstück war lecker heute: Obst (Wassermelone und Banane) und ...

13.11.23 Una-Una

Langsam kann ich auch das Nichtstun genießen: quatschen, in der Hängematte abfaulen, den Regenwolken zuschauen, schnorcheln, essen, spielen. Es hat sich eine angenehme Gruppe hier zusammengefunden. Vielleicht hätte ich auch heute mit auf den Vulkan steigen sollen, zusammen mit Justus, Jan und den beiden Su(z)annes – nette und interessante Typen. Aber das ist eher mein Plan für morgen oder übermorgen. Heute wird wieder getaucht. Außerdem hab ich noch ein Buch mit und es gibt auch einen Büchertausch hier. Das wird der Tag nach dem Tauchgang. Bin gespannt. Jan sah gestern eine Schildkröte hier am Hausriff. Wir fahren an ein Riff hier etwa 800m entfernt ins Meer hinaus. Den Ankerplatz kann man von hier sehen. Also wahrscheinlich wieder rücklings aus dem Boot ins Meer fallen. Hab ich bis dato noch nicht so oft gemacht. Meine 23 Tauchgänge liegen etwa dreißig Jahre zurück. Danach gab es nur noch einen vor etwa 20 Jahren. Das Frühstück war lecker heute: Obst (Wassermelone und Banane) und ...