07.11.24 Fast in Tentena

Vom heutigen Tag gibt es nicht so viel zu berichten. Es gab noch ein gutes Frühstück und regnete schon morgens. Die richtige Wahl für die Busfahrt. Etwas weniger als 500 Kilometer in 14 Stunden. Nach einem herzlichen Abschied von Lynda, die uns zum Bus gebracht hatte, stiegen wir vier in den mittelgroßen Bus. Man sitzt nicht so übel hier drin, wie ich es befürchtet hatte. Unterwegs gab es etwa vier Paußen, drei davon mit genug Zeit für kleine Mahlzeiten in Warungs am Straßenrand – eigentlich sowas wie Raststätten oder Autohöfe bei uns. Beim ersten Halt gab es einen kleinen Wasserfall und dort eine Schlange zu sehen. Irgendwann hörte der Regen zwischendurch auf, dann ging es lange durch dichten Dschungel rechts und links der Straße. Straßenbau nach Erdrutschen verzögerte die sonst zwölfstündige Tour. Der letzte Stop war wieder im Regen und bei Wetterleuchten. Es gab Hühnchen mit Reis und vor dem Warung etliche Geckos zu sehen.

Es wird Zeit, dass wir ankommen. Wir werden vom Bus abgeholt – wo genau wir schlafen weiß vielleicht keiner von uns. Inzwischen weiß ich, dass ich Arianto vertrauen kann. Bisher hat er alles perfekt organisiert für mich (und die anderen).

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