08.11.24 Tentena, Siuri Beach, Lake Poso
Heute früh war ich nicht ganz zufrieden mit der Wahl Ariantos. Das ging Julius, Jim und Lala so. Wir änderten den Plan für morgen: wir bleiben alle eine Nacht dort und den darauffolgenden Tag bis 17 Uhr. Dann geht es langsam weiter zu den Togian-Inseln.
Aber der
Tag ist doch noch wunderbar geworden: Wir haben einen netten Fahrer, der uns
9:30 Uhr abgeholt hat. Ich nutzte die Zeit bis dahin für eine Runde durch den
Ort. Geht so – nicht wirklich schön und unser motelähnliches Hotel gleich gar
nicht. Ich fand beim spazieren eine coole Anlage am See gelegen, versteckt und
ungemütlich. Vielleicht etwas für das Abendessen dort. Im Dorf versuchten
einige Leute einen riesigen Mangobsum zu fällen. Er war kurz davor, in die
falsche Richtung zu fallen und die Strommasten mitzunehmen. Mit einem Seil
sollte er noch in die richtige Richtung gezogen werden. Ein Polizeifahrzeug und
ein Knovoi mehrerer dicker, schwarzer Limousine wurde nochü durchgelassen. Erstaunlich
auf dieser Nebenstraße. Vielleicht wollte man den See zeigen. Schön ist der
dort nicht.
Unser
netter Busfahrer brachte uns zum Air Terjun Saluopa. Nicht umwerfend – aber
schön gelegen. Es gab einen netten Garten davor, wo wir mittafs etwas aßen und
uns ein Bintang gönnten. Lala lud den Fahrer ein – ein netter Typ, auch die
zwei Jungs sind sehr angenehm. Bin mir noch nicht sicher, ob sie ein Paar sind.
Am Wasserfall gab es einen sehr großen gelben Hundertfüßer zu sehen – sonst war
die erst einmal nichts spektakulär.
Nach dem
Mittagessen fuhren wir zum Strand sm Pososee. Der Siuri-Beach ist eine große
Überraschung: eine wunderschöne Bucht am Süßwassersee. Touristisch fast so
erschlossen, wie man das von Bali oder so kennt: coole Terrasse am brühwarmen
Wasser, schilfgedeckte Schirme, leider auch Plastikmüll am schönen Sandstrand.
Trotz Angst
vor Bilharziose (meine Leber hat genug mit dem Alkohol zu tun ;) ) war ich kurz
baden. Das Wasser hat weit über 30 Grad – wahrscheinlich ist es wärmer als die
Luft. Sehr klares Wasser, leichtes Wellenplätschern – ziemlich paradiesisch.
Wir werden 17 Uhr vom Fahrer hier abgeholt, dann geht es zu den Koboldmakis.
Ich hoffe, wir sehen welche. Und ich hoffe, es regnet nicht noch.
Also: bis
hierher ein Super-Urlaubstag. Hier könnte ich auch noch etwas abhängen, wenn
ich mehr Zeit hätte. Der See istunrahmt von Dschungel und schönen Bergen,
kleine Dörfer zwischendrin an der Straße bis hierher.
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