12.11.24 Una-Una
Heute vormittag war ich seit zwanzig Jahren wieder mal tauchen.
Ich hatte mit dem Equipment zu tun und mit mir selbst. Das erste Problem war, dass
ich keine 64kg mehr wiege sondern ein Drittel mehr. Früher hatten mir 4kg gereicht
am Gürtel – jetzt benötige ich acht. Der Divemaster steckte mir erst ein paar Steine
in die Tasche und holte dann noch ein zusätzliches Bleigewicht. Danach konnte ich
recht gut die Balance halten.
Es gab auch einiges an der Ausrüstung, das mir nicht mehr so
bewusst war – zum Beispiel, dass man das Mundstück unter Wasser ausblasen kann,
falls man nicht mehr genug Luft in der Lunge hat, um es freizupusten.
Viel gesehen hatte ich dann nicht bei diesem Tauchgang, der Divemaster
musste sich auch um Justus kümmern, der einen Einführungstauchgang machte.
Danach an der Hütte der Slowenen hing ein Babywaran, ein Hunde
hatte Jagd auf ihn gemacht. Immer wieder züngelte die Zunge des Kriechtieres heraus.
Den Rest des Vormittags las ich das erste Buch zu Ende – von
einer Niederländerin.
Nach dem Mittagessen schnorchelte ich noch eine Runde – das war
richtig klasse heute: viele kleine Fischschwärme, jede Menge bunter Fische und
ich meine, auch einige der fliegenden Fische gesehen zu haben. Nichts Großes oder
besonderes. Gegen 15 Uhr spazierte ich am Strand südwärts – etwa fünf Kilometer.
Der Strand war nicht ganz so schmutzig wie der hier im Dorf, trotzdem gab es auch
viel Plastik und Glasmüll. Dennoch hat die kleine Wanderung Spaß gemacht. Als ich
zurück war, war es stockdunkel.
Es gab gleich Abendbrot und ich setzte mich wieder zu den Niederländern.
Es gab eine große Stachelmakrele, Jim hatte die für uns zerlegt. Dazu gab es
ein Bier und nach dem Essen spielten wir zu viert ein Würfelspiel, nachdem Jan mit
Justus ein Rätsel zu Ende geknobelt hatten. Suzanne (?) und ich hatten mit gleicher Punktzahl an Regenwürmern
gewonnen. War ein schönes Spiel.
In meinem Zimmer lebt ein fiepsendes, wimmerndes Tier unter den
Dielen oder unter dem Bett. Ein Gecko dürfte das nicht sein – es klingt auch etwas
größer. Vielleicht kann google das erkennen.
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